Holzenergie

Die Verbrennung von Holz läuft im Gegensatz zu der von Öl, Gas und Kohle
 in einem CO2- neutralen Kreislauf. Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wird vom nachwachsenden Wald wieder aufgenommen.

Entscheidend für den Energieinhalt des Brennholzes ist der Wassergehalt des Holzes. Ist viel Wasser enthalten (frisches, feuchtes Holz), geht ein großer Teil der Energie für Verdampfungsprozesse verloren, bevor Wärmeenergie abgegeben wird. Bei fachgerechter Lagerung stellt sich in unseren Breitengraden ein Wassergehalt von etwa 20 % ein (d.h. nur 20 % des Gewichtes eines Scheites macht das enthaltene Wasser aus). Das Holz ist dann "trocken" und kann gut verbrannt werden.

Die gängige Maßeinheit für Brennholz ist der Raummeter oder Ster. Dafür werden 1 Meter lange Scheite oder Stammteile auf einen Stapel geschichtet. Ein 1 Meter hoher und 1 Meter breiter Stapel entspricht dann genau einem Raummeter. Die Menge entspricht rund 0,7 Kubikmeter Holz (ohne Zwischenräume gerechnet!). Bei 20 % Holzfeuchte kann ein Raummeter Fichtenholz etwa 150 Liter, ein Raummeter Buchenholz, wegen seines höheren Gewichtes, etwa 200 Liter Heizöl ersetzen

Die Seite ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder - auch auszugsweise-
ohne Genehmigung  ist strafbar
.

(c) by umbach-forst.de

Webmaster

Ralf Semmelroth  Witzenhausen 2003